Im neuen WoW Addon Battle for Azeroth geht es wieder um den ursprünglichen Krieg Allianz gegen Horde. Nichts verkörpert hierbei den Fraktionskrieg besser als das neue Feature die Kriegsfront.

Mit insgesamt 20 Spielern eurer Fraktion betretet ihr die Kriegsfront und müsst eure Basis strategisch aufbauen, ausbauen und eure Truppen in die Schlacht führen. Damit will Blizzard vor allem die RTS Ursprünge von Warcraft in einen PvE-Modus von World of Warcraft einfließen lassen.

Wie funktioniert die Kriegsfront?

Der Ausgangspunkt ist das Arathihochland in den Östlichen Königreichen. Wie im Cinematic gezeigt, wird die Unterstadt belagert und die Allianz hat die größten Teile der östlichen Königreiche eingenommen. Daher bildet Burg Stromgarde die erste Kriegsfront. Hierfür wird Stromgarde komplett überarbeitet und das Ziel für die Allianz ist es Stromgarde als wichtigen, strategischen Punkt einzunehmen.

Die Kriegsfront

Wie in den Echtzeitstrategie-Spielen Warcraft 2 oder Warcraft 3 üblich startet die Allianz mit einem Rathaus und die Horde mit einer großen Halle. Danach könnt ihr euch entscheiden entweder Ressourcen, also Holz und Erz zu sammeln oder Gebiete einzunehmen. Mit den Ressourcen ist es anschließend möglich seine Basis auszubauen, Gebäude zu verbessern oder weitere Gebäude zu errichten.

Als Hommage an die alten RTS-Games werden bei der Auswahl die Symbole originalen Gebäude beibehalten. Auf dem Feld selbst sind sie dann natürlich auf dem Stand von World of Warcraft, aber dennoch mit Wiedererkennungswert. Mit den verschiedenen Gebäuden können dann bessere und mehr Truppen ausgebildet werden.

Der Aufbau der Gebäude

Kriegsfront BasenbauNatürlich ist es nicht möglich die Basis nicht allein auszubauen. Ihr müsst mit den anderen 19 Spielern zusammenarbeiten. Blizzard ist natürlich bewusst, dass dies in einer Katastrophe enden würde und hat daher einen Kniff eingebaut.

Ressourcen sammelt nämlich jeder Spieler für sich selbst und kann danach entscheiden für welches Gebäude er diese Ressourcen verwenden will. Sobald die benötigte Menge Ressourcen für ein Gebäude gesammelt ist, fangen Peons an dieses zu errichten. So entstehen Gebäude schneller oder langsamer je nachdem wie viele Spieler ihre Ressourcen dorthin bringen.

Der Aufbau einer Armee

Nachdem die Gebäude errichtet sind, geht es daran eine Armee zu formen, um die gegnerische Fraktion anzugreifen. Sobald das entsprechende Gebäude steht, werden Soldaten erschaffen, welche automatisch an die vorderste Front rennen. Dabei ist es wichtig, dass ihr selbst an vorderster Front kämpft. Die erstellten Truppen orientieren sich an den echten Spielern und folgen diesen.

Ziel ist es die Mauern der gegnerischen Basis einzureißen und anschließend den Kommandant in der Basis des Gegners zu besiegen. Die gegnerische Fraktion besteht zwar nur aus NPCs, aber diese sammeln ebenfalls Ressourcen, bauen Gebäude und bilden ihre Truppen aus, um selbst euren Kommandant anzugreifen.

Kriegsfront Armee

Dies solltet ihr ebenfalls verhindern und strategisch vorgehen bzw. verteidigen. Um Abwechslung in die Instanz zu bringen, werdet ihr immer unterschiedliche Kommandanten beim Gegner antreffen. Diese verfügen wiederum über unterschiedliche Truppen, sodass zum Beispeil ein Zwergen-Kommandant verbesserte Scharfschützen oder Belagerungsmaschinen auffahren kann.

Außerdem werdet ihr mit der Zeit neue Kriegstechnologien außerhalb der Kriegsfront erforschen und in künftigen Kriegsfronten einsetzen können. Des Weiteren wird es kleinere Events auf der Karte geben.

Belohnungen der Kriegsfront

Natürlich sollt ihr euch diesem Kampf nicht ohne Belohnung entgegenstellen. Allen voran bekommt ihr über die Kriegsfront Azerit. Des Weiteren scheint es neue Rüstungssetskins zu geben, die ihr euch darüber verdienen könnt.

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Amalindis

Amalindis spielte bereits einige MMO’s, wobei sie 2005 mit Guild Wars anfing, NCSoft immer treu blieb, aber auch in World of Warcraft und SWTOR regelmäßig ihr Unwesen treibt. Auch Guild Wars 2 und WildStar hat sie ausführlich gespielt. Wenn der Rechner mal aus ist, dann darf es gern auf diversen Nintendo-Konsolen weiter gehen, denn die Kindheitserinnerungen an Super Mario und Donkey Kong werden regelmäßig aufgefrischt. Am besten gefällt ihr die Rolle als Heilerin und so versucht sie in jedem MMO eine Support-Klasse zu finden.

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