Die nächste Erweiterung steht mit WoW Legion in den Startlöchern und einige Spieler nehmen dies zum Anlass noch einmal den Hauptcharakter zu wechseln, beispielsweise auf den neuen Dämonenjäger. Damit der neue Charakter auch komplett erfolgreich ist, müssen natürlich auch zwei Hauptberufe gewählt werden und da stellt sich schnell die Frage, welcher Beruf ist denn der Beste für das kommende Addon?

Welche Berufe es gibt und was sich alles ändert haben wir euch bereits in unserer Legion-Berufe Übersicht zusammengestellt. Boni für die Berufe gibt es nicht mehr und der Wechsel der Berufe geht nun auch schneller, dennoch bleibt die Frage welcher Beruf wird wohl die beste Wahl für den eigenen Charakter oder ein nettes Taschengeld nebenbei sein.

Sammelberufe

Anders als in Warlords of Draenor habt ihr in WoW Legion nicht die Möglichkeit euch mit Erzen und Kräutern über eure Garnison bzw. die neuen Ordenshallen zu versorgen. Es geht also wieder zurück zum guten alten selbst Sammeln.

Welcher Beruf ist der beste für WoW Legion?
Kräuter und Erze sind nicht mehr in Hülle und Fülle vorhanden

Die gute Nachricht ist allerdings, dass ihr euch Erze und Kräuter mit anderen Spielern teilt. Ihr könnt das Kraut also auch sammeln, wenn ein anderer Spieler es bereits gesammelt hat. Somit entsteht kein Kampf um die Spawn-Punkte mehr und ihr müsst nicht zwangsläufig mit eurem Druiden vom Himmel stürzen, um euch das Erz zu sichern und anschließend gleich wieder weiterziehen.

Für das Kürschnern gilt allerdings weiterhin, dass nur ein Charakter pro Kadaver das Fell oder Leder bekommt. Ihr müsst also weiterhin zusehen, dass ihr genügend Leichen findet, um ihnen das Fell über die Ohren zu ziehen.

Sammelberufe dürften also mit WoW Legion wieder lukrativer werden, denn anders als in Warlords verfügt nicht mehr jeder Charakter über die nötigen Ressourcen. Wer sammeln mag und auf ein stetiges Einkommen hofft, sollte sich also mit der Kräuterkunde vertraut machen. Alchemisten benötigen dauerhaften Nachschub für Tränke und Fläschchen, um ihre Raidgruppen zu versorgen. Außerdem brauchen Inschriftenkundler und teilweise auch Schneider sowie Schmiede Kräuter zur Herstellung ihrer Handwerkswaren.

Unser Protipp: Denkt daran euch die Handschuh-Verzauberung für euren jeweiligen Sammelberuf zuzulegen, damit ihr schneller sammelt.

Herstellungsberufe

Die Herstellungsberufe lassen sich mit WoW Legion weniger schnell leveln, da ihr nicht mehr die Rezepte schnell beim Lehrer lernt, sondern mithilfe von Quests findet und anschließend die jeweiligen Rezeptränge ausbauen solltet.

Insbesondere die Rüstungsherstellenden Berufe haben in der kommenden Erweiterung einen Vorteil, denn ihr seid nicht mehr auf das Anlegen von maximal drei Teilen pro Rüstungsset beschränkt. Mit WoW Legion könnt ihr euch also mit Schmiedekunst, Lederverarbeitung oder Schneiderei eure komplette Rüstung herstellen und anlegen. Diese kann zudem bis zu Item-Level 850 ausgebaut werden und ist daher auch ein sehr guter Einstieg für den Heroischen Modus des ersten Raids.

Mit WoW Legion könnt ihr eure komplette, selbst hergestellte Rüstung tragen
Mit WoW Legion könnt ihr eure komplette, selbst hergestellte Rüstung tragen

Mit Alchemie seid ihr weiterhin auf der sicheren Seite was die Berufewahl angeht. Fläschchen und Tränke werden immer gebraucht. Auch Juwelierskunst bringt mit seinen Halsketten und Ringen sowie den Edelsteinen einen stetigen Goldfluss in eure Taschen. Zudem könnt ihr als Juwelier Edelsteine für euch selbst bauen, die +200 eines Hauptwerts (Intelligenz, Beweglichkeit, Stärke) geben. Somit ist Juwelierskunst auch der einzige Beruf, der einen echten Bonus gibt.

Ingenieurskunst hingegen ist dank seiner Spielzeuge und Gerätschaften weiterhin ein netter Beruf, der sich aber eher auf einem Twink lohnt. Allerdings kann er sehr brauchbare Gegenstände für den Raid herstellen.

Dank dem neuen Glyphensystem könnt ihr nun die jeweilige Glyphe direkt auf eure Fertigkeiten anwenden, wodurch Inschriftenkunde weiterhin ein solides Einkommen bringt. Interessant dürfte dabei auch die Herstellung der Vantusrunen sein, mit denen ihr einen Schadensbonus für einen bestimmten Boss pro Woche erhalten könnt.

Verzauberkunst lohnt sich mit WoW Legion auf jeden Fall, da ihr zum einen die neuen Verzauberungen für Ringe, Hals und Umhang herstellen könnt und zum anderen auch Verzauberungen für die Handschuhe erschaffen könnt, welche das Sammeln von Kräutern, Erzen und Leder sowie das Untersuchen bei Archäologie beschleunigen. Waffenverzauberungen entfallen dank der neuen Artefaktwaffen zwar, dafür können Verzauberer aber Waffenillusionen für das Transmogrifizieren herstellen. Diese Effekte lassen sich im Kleiderschrank auswählen und dürften ebenfalls gut im Auktionshaus zu verkaufen sein.

Welche Berufe solltet ihr nun wählen?

Es läuft schlussendlich auf eine Entscheidung zwischen Alchemie plus Kräuterkunde oder Sammelberuf + Rüstungsberuf heraus. Alchemie und Kräuterkunde ist als Raider immer gut zu gebrauchen.

Daneben ist es gerade am Anfang auch eine sehr gute Goldquelle. Allerdings sind auch die Rüstungsberufe Schneiderei, Lederverarbeitung und Schmiedekunst in Kombination mit den Sammelberufen Kürschnern, Kräuterkunde und Bergbau sehr empfehlenswert. Gerade durch den Fakt, dass ihr nun das ganze Berufsset anlegen könnt, kann es sich für den Raid am Anfang sehr lohnen. Auch hier sind diese am Anfang eine gute Goldquelle.

Wie oben erwähnt, hat Juwelierskunst durch den +200er Edelstein einen gewissen Bonus. Dieser kommt aber wohl eher im Verlauf der Erweiterung zum Tragen. So das ihr später auf Bergbau und Juwelierskunst gehen könnt.

Wenn ihr jedoch gar keine Lust oder Zeit für Sammelberufe habt, empfehlen wir euch statt eines Sammelberufs an zweiter Stelle den jeweiligen Beruf für die Herstellung eurer Rüstung zu wählen. Damit habt ihr die Möglichkeit euch eine solide Grundausstattung für euer Equip zu erschaffen.

Fazit: Es gibt nicht den besten Beruf mit Legion. Allerdings liegen Rüstungsberufe und Alchemie aus unserer Sicht vorne. Gefolgt von Juwelierskunst, Verzauberkunst und Inschriftenkunde. Tatsächlich mehr ein Fun-Beruf ist Ingenieurskunst.

Unser Pro-Tipp: Dank der Möglichkeit schnell seine Berufe wechseln zu können, ohne den Fortschritt zu verlieren, könnt ihr euch zum Start von WoW Legion komplett auf die Sammelberufe fokussieren. Gerade zu Beginn eines Addons lassen sich mit den unverarbeiteten Materialien sehr viel Gold verdienen, da die meisten Spieler ihre Berufe leveln möchten.

Sobald sich die Preise für die Materialien wieder normalisieren, könnt ihr einen der beiden Sammelberufe ablegen und euch auf einen der anderen Berufe spezialisieren.

Meiner Meinung nach wird man mit Verzauberkunst im Laufe des Addons am meisten Gold verdienen können, da sich die Spieler ihre Waffenillusion transmogrifizieren möchten und gerade Raid-Spieler mit der Verbesserung ihrer Ausrüstung auch immer wieder ihre Verzauberungen erneuern müssen.

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Amalindis
Amalindis spielte bereits einige MMO’s, wobei sie 2005 mit Guild Wars anfing, NCSoft immer treu blieb, aber auch in World of Warcraft und SWTOR regelmäßig ihr Unwesen treibt. Auch Guild Wars 2 und WildStar hat sie ausführlich gespielt. Wenn der Rechner mal aus ist, dann darf es gern auf diversen Nintendo-Konsolen weiter gehen, denn die Kindheitserinnerungen an Super Mario und Donkey Kong werden regelmäßig aufgefrischt. Am besten gefällt ihr die Rolle als Heilerin und so versucht sie in jedem MMO eine Support-Klasse zu finden.